Pflanzenheilkunde

"Kurz vorgestellt: Cranberry Früchte"

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dt.: Kranichbeeren
Lat.: Vaccinii macrocarpon fructus

cranberry

Das in Nordamerika beheimatete Heidegewächs ist unserer heimischen Preiselbeere sehr ähnlich. Doch die kanadischen Beeren sind etwas größer und ihre zierlichen Blütenblätter mit den typischen Staubgefäßen erinnern an den Schnabel eines Kranichs. Die gute Lagerfähigkeit war eine wichtige Eigenschaft, um sie früher bei langen Seefahrten als Vitamin C Quelle zu nützen.
Auf Grund von zahlreichen Studien weiß man mittlerweile, dass die Cranberry Früchte mehr als ein gutes Nahrungsergänzungsmittel sind. Eine Vielzahl von Inhaltsstoffen ist verantwortlich für die Wirksamkeit.

antimikrobiell
entzündungshemmend
antioxidativ

Das Anhaften von Keimen an die Schleimhaut wird erschwert. Bei einer Harnwegserkrankung können so die Bakterien schneller aus der Blase ausgespült werden. Cranberry sorgt für eine gesunde Mundflora. Ist die Magenschleimhaut durch krankmachende Keime stark belastet kann die Einnahme von Cranberry eine sinnvolle Ergänzung zur klassischen Therapie sein.
Diese leuchtend roten, wachsartig glänzenden Früchte werden zu einem Saft verarbeitet oder auch als Trockenextrakt in Kapseln angeboten.

Das Motto: Gib dem Feuer keine Chance, lösche den Brand und spüle in aus!

 


Wir beraten Sie gerne!

WICHTIGER HINWEIS:
Trotz der guten Wirksamkeit von Pflanzen/Zubereitungen aus Pflanzen und der ausführlichen Beratung, die Sie in unserer Apotheke erhalten, möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Anwendung von und die Information über diese keine ärztliche Behandlung und Beratung ersetzen!

 

Pflanzenheilkunde

Pflanzen wurden seit jeher als Heilmittel verwendet - egal ob frisch oder getrocknet, ob die ganze Pflanze oder nur Teile, wie etwa die Blüten. Über den ganzen Globus verteilt haben sich die verschiedensten Lehren über ihre Anwendungen entwickelt.

Wussten Sie zum Beispiel, dass der berühmte Steinzeitmensch „Ötzi
einige Heilkräuter in seinem Gepäck hatte? IngwerIngwer 2

In Indien entwickelte sich die Heilkunst Ayurveda, bei der uns auch bekannte Pflanzen, wie Ingwer, Aloe oder Sandelholz verwendet wurden. Etwa gleichzeitig begann sich die Traditionell Chinesische Medizin (TCM) mit ihrer Pflanzenlehre immer weiter zu etablieren. In Ägypten wurden Myrrhe, Thymian und Wacholder verwendet und in der griechischen Antike befassten sich bedeutende Köpfe namens Pythagoras, Hippokrates und Theophrast mit den Geschenken aus der Natur.

 WacholderDer persische Wacholder 2Mediziner Avicenna brachte den Wissensschatz über tropische Arzneipflanzen bis nach Europa. Hildegard von Bingen etablierte die Traditionell Europäische Medizin (TEM) im mittelalterlichen Europa. Paracelsus gilt als einer der bedeutenden Wegbereiter der Naturheilkunde und als Vater der Spagyrik („Alle Wiesen und Matten, alle Berge und Hügel sind Apotheken“).
Viele Koryphäen, wie zum Beispiel Christoph Wilhelm Hufeland, Johann Gottfried Rademacher, trugen Wissen über Arzneipflanzen, deren Bedeutung, Wirkungen und Anwendungen zusammen.

Heute können wir aus diesem immensen Wissensschatz schöpfen und auf eine jahrtausend-lange Erfahrung zurückblicken. Die seit jeher bekannten, traditionellen Anwendungen werden mittlerweile mit wissenschaftlichen klinischen Studien belegt und bilden eine essenzielle Disziplin in Medizin und Pharmazie. Für jede Lebenslage, sowie für jedes Lebensalter bietet die Naturheilkunde enormes Potential.

Besuchen Sie uns in der Apotheke zur hl. Elisabeth, wir beraten Sie gerne und stellen Ihnen gerne Ihre persönliche Teemischung zusammen!